Fall Giorgio Carli: „Das ist ein systemisches Gesamtversagen“
Es liege ein „systemisches Gesamtversagen“ vor. Mit diesen harten Worten ließ der Münchner Rechtsanwalt Ulrich Wastl bei einer Fachtagung der Diözese am heutigen Freitag aufhorchen. Gemeint sei damit der Umgang mit Missbrauchsfällen in der Kirche. Er sagt, dass es nun ein Schuldbekenntnis brauche, denn, so Wastl: „Das ist für die Diözese die letzte Chance, ihre Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.“

